Häufig
gestellte
Fragen

Finanzierung

Was ist im Ticketpreis beinhaltet? Wie schlüsseln sich die Gesamtkosten auf?

Eine so große Veranstaltung unterliegt technisch, personell und organisatorisch gesetzlichen Vorgaben und ist überhaupt nur möglich, wenn ein in allen Belangen geordneter und sicherer Verlauf sichergestellt werden kann. Diese Vorgaben und organisatorischen Standards verursachen den Aufwand und die entsprechenden Kosten.

Wir werden alle Kosten und Einnahmen durch einen externen und unabhängigen Dritten (z.B. eine Notarin) innerhalb eines Tatsachenprotokolls bestätigen lassen und Überschüsse an eine zu definierende gemeinnützige Organisation spenden. Keiner der möglichen Speakerinnen und Künstler*innen erhält eine Gage. Das komplette Team sowie die Infrastruktur zur Vorbereitung des 12.06.2020 sind in den Kosten nicht berücksichtigt. Wir kalkulieren mit keinem Gewinn.

Die Kosten pro Ticket schlüsseln sich im Einzelnen so auf:

Was passiert wenn das Crowdfunding bis zum 24.12.2019 keine 1,8 Millionen erreicht?

Sollte das Ziel nicht bis zum 24 Dezember erreicht werden bekommen alle Unterstützer ihr Geld zurück und die Veranstaltung findet nicht statt.

Ort

Warum zieht ihr nicht einfach aufs Tempelhofer Feld um?

Auch eine gute Idee. Stimmt. Aber auch das würde kosten. Wir müssten eine Infrastruktur aufbauen (ausreichend Toiletten, Sicherheitsvorkehrungen, Bühne, Lautsprecher etc.) und wären außerdem abhängig vom Wetter. Das Tempelhofer Feld ist darüber hinaus in Teilen ein Biotop- und Artenschutzgebiet.

Außerdem wollen wir, dass wirklich alle Gäste sehen und hören, was auf der Bühne und drumherum in Workshops gesagt wird. Das lässt sich im Stadion viel besser erreichen als auf einem Feld. Wir glauben insofern, dass wir euch mit einem großen bereits in seiner Infrastruktur eingerichteten Veranstaltungsraum viel besser erreichen können.

Wir unterstützen aber alle, die am 12.06.2020 eine Parallel-Veranstaltung auf dem Tempelhofer Feld organisieren möchten (vll. ein kleiner Ableger mit Live-Stream?). Meldet euch gerne bei uns. Unseren Kontakt findet ihr ganz unten.

Motive

Ist die ganze Veranstaltung eine riesige PR-Geschichte rund um einhorn?

Es gibt ganz sicher leichtere Wege für einhorn, Öffentlichkeit zu bekommen als über den 12.06.2020. So viel Gegenwind — wie aktuell — hat das einhorn-Team in seiner Geschichte jedenfalls noch nie erfahren. Das verhindert uns aber nicht, weiter an die Idee zu glauben, und uns für den Spaß an politischen Prozessen einzusetzen. Politik darf Spaß machen! Findet ihr etwa nicht?

(Inzwischen besteht das Team aus vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer*innen, die bis dahin noch nie etwas mit einhorn zu tun hatten.)

Was sind eure Motive?

Unsere Idee war von Anfang an, den 12.06.2020 zu initiieren, um bereits bestehende zivilgesellschaftliche Initiativen, NGOs und politisch aktive Menschen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Wir wollen als Projekt vor allem einen Rahmen und eine Infrastruktur bereitstellen, in der diese Menschen, ihre Arbeit und ihre Ideen mehr Aufmerksamkeit und Unterstützer*innen erfahren.

Dazu planen wir am 12.06.2020 Stände rund um das Olympiastadion aufzustellen, an denen die jeweiligen zivilgesellschaftlichen Akteure über ihre Themen informieren und aufklären können. Wir sind schon heute mit vielen Initiativen in Kontakt, die sich auf den 12.06.2020 und den Austausch mit den Teilnehmer*innen des Tages und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen freuen.

Organisation

Warum organisiert ihr euch nicht einfach online?

Sich ganz und gar zu begegnen, ist ausschließlich offline möglich, glauben wir. Von Angesicht zu Angesicht schaffen es Menschen eher miteinander zu sprechen, sich zu solidarisieren und/oder aktiv zu werden. Letzteres ist, was wir wollen. Wir wollen Diskurs. Wir wollen Menschen miteinander verbinden, die sich bereits engagieren oder den Wunsch haben, sich einzubringen. Wir wollen Wege aufzeigen, Einfluss zu nehmen und mit den Petitionen, die wir für diesen Tag planen, eine Maßnahme vorstellen, wie Aufmerksamkeit gegenüber der politischen Administration unseres Landes geschaffen werden kann.

Wie steht es um die CO2 Emissionen, die das Event verursacht?

Die CO2-Emissionen, die das Event verursacht, werden wir kompensieren. Die Aufwendungen dafür sind bereits in den kalkulierten Gesamtkosten des Events enthalten.

Wie kommen die Petitionen zustande?

Wir wollen mit dem 12.06.2020 ein Forum und keine Frontalberieselung schaffen. Sobald das Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen ist, wollen wir ab Januar 2020 Gremien und Arbeitsgruppen aufbauen, in denen Experten sich beraten, Themen und Petitionen ausarbeiten. Darüber hinaus planen wir aber auch eine Online-Plattform aufzubauen, über die sich alle Interessierten ebenso mit Ideen einbringen können.

Dürfen Kinder mit zu der Veranstaltung?

Unbedingt! Bringt gerne eure Kinder mit. Wir freuen uns über jeden Nachwuchs-Demokraten.

Kann ich auch nur Spenden ohne ein Ticket zu kaufen?

Ja, es gibt auch die Möglichkeit einen Spende deines Wunschbetrags beizusteuern. Dadurch ermöglichst du Soli-Tickets für andere.

Inhalt

Warum setzt ihr auf Petitionen?

Uns ist bewusst, dass erfolgreiche Petitionen nicht unmittelbar bedeuten, dass ein Gesetz geändert wird. Aber sie können ein wichtiger Anfang und Anstoß sein, auf Missstände Aufmerksam zu machen und über ihre Öffentlichkeit Druck auf die Politik ausüben, Stellung zu beziehen.

Wird eine Petition erfolgreich eingereicht, muss sich der Petitionsausschuss mit ihr bzw. der Forderung dahinter auseinandersetzen.

Wer soll an diesem Tag die Bühne bekommen?

Wir sind aktuell laut und rühren die Werbetrommel, weil wir die Finanzierung unseres Projekts sicherstellen wollen. Wir werden als Initiatoren nach Abschluss des Crowdfundings aber in die zweite Reihe zurücktreten und uns vor allem inhaltlich zurücknehmen.

Unser Ziel war immer, mit der Veranstaltung einen Raum zu schaffen, in dem NGOs oder z.B. zivilgesellschaftliche Initiativen eine Bühne bekommen für das, was sie seit Jahren lokal, regional oder sogar global an Zielen verfolgen und darin Experten sind.

Geht es thematisch nur um die Klimakrise?

Nein. Die Klimakrise ist das Gastland des Events, aber inhaltlich geht es insgesamt darum, uns zu fragen, wie wir eigentlich leben wollen, Wir glauben, dass die Krise nicht isoliert betrachtet werden kann. Wir wissen, dass es für sich ein Privileg ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und dass wir deshalb auch verpflichtet sind, jene abzuholen und zu berücksichtigen, die nicht über diese Privilegien verfügen. Wir wollen ebenso über Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Rassismus, Gleichberechtigung etc. sprechen. Und dazu brauchen wir vor allem auch euch, eure Ideen und eure Themen, die euch unter den Nägeln brennen. Welche Petitionen wir z.B. während des Events behandeln, entscheidet die Community.

Tickets

Wann erhalte ich mein Ticket?

Die E-Tickets werden voraussichtlich Ende Februar für euch bereitgestellt. Ihr erhaltet dazu ein E-Mail von uns mit weiteren Informationen an die von Euch im Startnext-Crowdfunding-Prozess hinterlegte E-Mail-Adresse.

Das Crowdfunding ist vorbei. Kann ich noch Tickets bekommen?

Leider sind das offizielle Crowdfunding und der damit verbundene Ticketverkauf seit dem 6.1.2020 abgeschlossen.Bisher haben wir nicht geplant weitere Tickets zum Kauf zur Verfügung zu stellen, sollte sich daran doch etwas ändern, werden wir euch darüber frühzeitig über unsere Kanäle (z.B. Facebook, Instagram, Twitter) informieren.
Des weiteren empfehlen wir euch Tickets erst von dritten zu übernehmen, nachdem der elektronische Versandt der Tickets erfolgt ist. Wir prüfen derzeit noch wie wir euch bei diesem Prozess unterstützen können.

Wie bekommt man das Ticket? Wird es zugeschickt oder ist es ein Mobile Ticket?

Euch wird nach erfolgreicher Finanzierung und spätestens bis zum 31.01.2020 , voraussichtlich Ende Februar, Euer Ticket bzw. ein Link zum Ticket per E-Mail zugeschickt.

Nicht jeder kann sich ein Ticket leisten. Was tut ihr um allen Teilhabe zu ermöglichen?

Das stimmt. Rund 30 Euro für ein „Event“ auszugeben, können sich ganz viele Menschen schlichtweg nicht leisten. Das Soli-Ticket soll genau dieses Problem auffangen. Wir wollen keine exklusive Veranstaltung sein, sondern alle einbeziehen, die Interesse daran haben — unabhängig von Kontostand oder anderen finanziellen Ressourcen. Wir wollen den 12.06.2020 aber ebenso frei von Sponsoren, Werbung oder Lobbygruppen halten und glauben deshalb nach wie vor, dass die Finanzierung über das Crowdfunding der beste Finanzierungsweg für unser Projekt ist.

Aktuell werden 42 Prozent unserer Tickets als Soli-Tickets verkauft. Schon jetzt steht also ein großer Teil des Ticketkontingents für Menschen zur Verfügung, die sich das Event ansonsten nicht leisten könnten. Wie wir diese Tickets verteilen wollen, erarbeiten wir noch. Wir freuen uns über alle Ideen, wie die Vergabe am gerechtesten gelöst werden könnte.

Um darüber hinaus möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, am 12.06.2020 teilzunehmen, soll es einen livestream des Tages und seines Programms geben. Wir unterstützen außerdem alle, die am 12.06.2020 parallel zu unserem Projekt Demonstrationen oder Veranstaltungen auf die Beine stellen wollen.

An wen wende ich, wenn hier meine Fragen zu Tickets nicht beantwortet wurden?

Deine Frage zum Thema Tickets konntest du hier in den FAQs nicht finden? Brauchst du mehr Details und eine persönliche Beratung zum Erwerb, Verkauf, Handhabung von Tickets für den 12.06.2020?
Schreib uns gerne eine E-Mail mit einer aussagekräftigen Betreffzeile und kurzer Schilderung deines Anliegens an 12062020Tickets@gmail.com.